Von Spezialeinsätzen zur technischen Schwertarbeit

Ich bin Gonzalo Martínez Cabrera, HEMA-Instructor mit einem Ansatz, der technische Präzision in den Mittelpunkt stellt und an die Bedürfnisse moderner Praktizierender angepasst ist.

Mein Weg wurde durch Disziplin und hohe Ansprüche im Umfeld von Spezialeinheiten geprägt. Diese Erfahrung hilft mir, Training klar, strukturiert und zielorientiert aufzubauen. Später habe ich Psychologie an der UNED studiert, was meinen Blick auf Kampfkunst um viele Perspektiven erweitert hat.

Ich verbinde die historische Genauigkeit der Quellen mit einem praktischen, heutigen Blick. So versteht man nicht nur, wie eine Bewegung funktioniert, sondern auch, warum sie Sinn ergibt.

Gonzalo Martínez Cabrera, HEMA-Instructor
Training europäischer Kampfkünste

Ein Leben mit Blick für Präzision

Einsatz, Disziplin und Leidenschaft für europäische Kampftechnik.

Meine Geschichte mit europäischen Kampfkünsten begann 2005 in Alicante, während meiner Zeit als Soldat in der Spezialeinheit „Valencia“ III.

Dort lernte ich Pablo Moya Montes kennen, der mein Instructor, Vorbild und Freund wurde. Zwischen Einsätzen und Übungen begann ich mit HEMA. Seitdem habe ich nie aufgehört, diese Disziplin zu studieren, zu unterrichten und mit Ernsthaftigkeit und Freude weiterzugeben.

Ausbildung

Eine technische, verbandliche und pädagogische Grundlage, um mit Sorgfalt, Sicherheit und klarem Urteil zu unterrichten.

4. DAN AC3

Königlich Spanischer Fechtverband

2. DAN Selbstverteidigung

Königlich Spanischer Karateverband

Lehrgang für Spezialeinsatzkräfte

Verteidigungsministerium

Sportmonitor

Bildungsministerium

UGFAS-Qualifikation

Karate-Verwaltungseinheit für Streitkräfte und Sicherheitskräfte

Die verbandliche AC3-Qualifikation, mit der wir für den Umgang mit simulierten Waffen arbeiten und unterrichten, wird vom Königlich Spanischen Fechtverband ausgestellt. Sie ist eine anerkannte Qualifikation mit anspruchsvoller Ausbildung. UGFAS übernimmt Verwaltung und Lehre in diesem Bereich, sichert hohe Qualitätsstandards und unterstützt die RFEE bei der Entwicklung neuer Kompetenzfelder.

Der Zugang zu dieser Qualifikation verlangt nicht nur sicheren Umgang und Können in mindestens einer der drei Disziplinen, sondern auch Kenntnisse der anderen beiden. Dazu kommt eine umfangreiche Ausbildung in Theorie und Praxis: Unterrichtsmethodik, Erste Hilfe, Vereinsverwaltung und praktische Arbeit mit verschiedenen Disziplinen.

Das stärkt die Übertragung universeller Konzepte und fördert:

  • Eine offene und vielseitige Denkweise beim Lehren und Lernen.
  • Den Aufbau von Wissens- und Qualitätsstandards.
  • Die Übertragung sportlicher Konzepte in reale Einsatzkontexte.
  • Körperliche und rechtliche Sicherheit für Kampfkünstlerinnen und Kampfkünstler.

Der Name AC3 leitet sich vom vereinfachten Akronym für Nahkampfwaffen ab und umfasst mehrere Bereiche: östliche Waffen, taktische Waffen und historische europäische Waffen.

Aktuell gibt es drei AC3-Instructor-Stufen: Instructor, Experte und Meister. Ihre Verwaltungsfunktionen ähneln den früheren Stufen I, II und III im Sportfechten, heute Sporttechniker und höherer Sporttechniker, innerhalb des Kompetenzbereichs AC3.

AC3- und UGFAS-Ausbildung